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TU Bergakadmie Freiberg



Ein neuer Wirtschaftszweig



Ein neues Studienmodell




Das neue Studium

Bachelor

in

Network Computing



Logo






TU Bergakademie Freiberg
Fakultät für Mathematik und Informatik



Der durchschlagende Erfolg von Internet, WWW und der modernen digitalen Kommunikationstechnologien hat einen neuen Wirtschaftszweig rund um Kommunikation, Information und elektronischen Handel (E-Commerce) geschaffen. Diese neue Industrie hat sehr hohen Bedarf an einem neuen Typus Ingenieur, dessen Spezialität Softwareanwendungen in Netzwerken (Network Computing) sind. Die starke betriebswirtschaftliche Orientierung eines solchen Fachmanns ist eine weitere unverzichtbare Qualifikation.

Welt

Die Fakultät für Mathematik und Informatik der Technischen Universität Bergakademie Freiberg hat als erste deutsche Universität einen Bachelor-Studiengang, der genau solche Ingenieure schnell und gründlich ausbildet, entwickelt. Das neue Studium Network Computing soll den Studentinnen und Studenten den schnellen Zugang zu dem oben beschriebenen zukunftsorientierten Wirtschaftszweig Kommunikation, Information und E-Commerce ermöglichen und so auch zur Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft in diesem Zukunftsmarkt beitragen. Wir hoffen, so unseren Studenten einen sicheren und zukunftsorientierten Beruf zu eröffnen.


Wir haben für dieses Berufsfeld einen sogenannten Bachelor1-Studiengang gestaltet. Bachelor-Studiengänge sind in England und den USA die Regel, in Deutschland aber erst seit 1998 möglich. Ihr Vorteil liegt in der Kürze des Studiums: die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. In diesen 6 Semestern wird kompakt das Grundlagenwissen im Fach vermittelt, als Fundament für "Life-long Learning", das in einem so dynamischen Feld unverzichtbar ist. Dazu kann man sich natürlich auch den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung aneignen, um schnell im Beruf zu starten. Der Abschluß unseres neuen Studiums ist berufsqualifizierend, das heißt, es ist ein offizieller, weltweit anerkannter Universitäts-Grad.

Dauer

Links der neue Bachelor mit Option des Masterstudiums, rechts das klassische Diplom ohne Wahlmöglichkeit.



1 In Deutschland auch Bakkalaureus genannt


Eine neue Karriere



Ein neues Studium



Ein neues Studium

Mit dem Bachelor-Grad kann man entweder eine Karriere in der Wirtschaft starten oder in Freiberg bzw. an einer anderen Hochschule im In- oder Ausland in einem Master-Studiengang weiterstudieren und so den Master-Grad erwerben. Anders als das Diplom ist der Bachelor ein international anerkannter Abschluß, mit dem man besonders in den USA sowohl in der Wirtschaft als auch an Universitäten problemlos angenommen wird. Ein Bachelor of Science kann mit den entsprechenden Noten zum Beispiel auch an so berühmten Universitäten wie Stanford, Berkeley (Kalifornien), oder dem MIT (Boston) ein Masterstudium beginnen. Deshalb kann der Bachelor mit Fug und Recht als der Schnellstart für eine internationale Karriere bezeichnet werden.

Die Berufsaussichten für den Bachelor im Fach Network Computing sind jetzt und in der mittleren Zukunft extrem gut. So gab es im Frühjahr 2000 im IT-Bereich etwa 100.000 offene Stellen allein in Deutschland. Jährlich entstehen hier ca. 40.000 neue Arbeitsplätze. Die USA haben 80.000 zusätzliche Green Cards für IT-Spezialisten vergeben. Freie Stellen gibt es einerseits in der klassischen Computer- und Telekommunikationsbranche und andererseits in neuen Wirtschaftsbereichen wie bei Netzbetreibern, Internet-Providern oder Softwarehäusern.


Der Studienplan ist so ausgelegt, dass die Studentin bzw. der Student Grundlagenkenntnisse in den wichtigen Gebieten der Mathematik, der Informatik, der Betriebswirtschaft und der Kommunikationstechnik erwirbt und mit vertieften Kenntnissen in aktuellen Anwendungsgebieten anreichert. Bei der Gestaltung des Studiums wurde insbesondere die von der Wirtschaft in letzter Zeit vorgetragene Kritik an der klassischen Informatikausbildung berücksichtigt und der Schwerpunkt auf moderne Softwareentwicklung und Anwendungen der Informationstechnik gelegt.
Natürlich muss eine Universität bei aller Nähe zur Wirtschaft auch für ein solides Fundament der Anwendungsorientierung sorgen. Das garantiert im Falle unseres neuen Studienganges die gelungene Integration der Mathematik in den ersten Semestern. Hier werden die Grundlagen für systematisches Problemlösen mit den exakten Methoden der Logik gelegt. Fundierte mathematische Grundlagen erleichtern auch nach dem Studium die ständig erforderliche berufsbegleitende Weiterbildung.

Vorlesungen und Übungen
Grundlagen Softwareentwicklung 15%

Informatik und
Kommunikations-
technologie
15%

Theorie, Mathematik 30%

Betriebswirtschaft 15%
Vertiefung Anwendungen
(Informatik, Mathematik)
25%

In der Theorie und der Mathematik werden Standardvorlesungen wie zum Beispiel Lineare Algebra, Analysis und Logik angeboten. Beispiele für Vorlesungen in den spezifischen Bereichen des Studiums Network Computing sind:


Beispiele spezieller Vorlesungen
Software Prozedurale / Objektorientierte Programmierung, Interaktive Systeme
Informatik und Kommunikation Rechnerarchitektur, Multimedia, Rechnernetze, Kommunikationssysteme
Anwendungen
Vertiefung
Datenbanken, Informationssysteme,
E-Commerce, Operations Research, Modellierung, Signale und Filter

Die genaue Stundentafel finden Sie im WWW, wir schicken sie Ihnen auch gern zu.
Neben den Vorlesungen und den begleitenden Übungen gibt es selbstverständlich auch reichlich praktische Komponenten, in deren Zentrum die Durchführung von Projekten steht.

Praktika mit Schwerpunkt Softwareentwicklung
Industriepraktikum
Softwareprojekt
Bachelorarbeit
6 Wochen
4 Wochen
20 Wochen

Zusammenfassend noch einmal das wichtigste zum Bachelor-Studium Network Computing:

Dauer: 6 Semester (3 Jahre)
Abschluß: Bachelor
(Bakkalaureus)
Fortsetzung: Master im In- und Ausland
Kompatibilität: Bachelor of Science (besonders in USA, GB, F, CAN, AUS, aber auch D)

Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester. Zur Zeit gibt es keine Zulassungsbeschränkungen (keinen Numerus clausus). Die Ausbildung erfolgt in deutscher Sprache.
Infos zur Bewerbung und Einschreibung unter:
http://www.tu-freiberg.de/studium/schueler.html


Informationen

TU Bergakademie Freiberg
Fakultät für Mathematik und Informatik
Klaus Richter
Cottastraße 1, D-09596 Freiberg

Telefon: (03731) 39 33 34 / 39 31 14
E-Mail: infobnc@informatik.tu-freiberg.de
www: http://www.informatik.tu-freiberg.de


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